Eigenes Angebot ergänzen
z. B. Angebot Ihrer Hausbank oder ein Ergebnis von einem Vergleichsportal.
Werte sind die von den Banken öffentlich genannten effektiven Jahreszinsen. „ab“ erhalten nur Kunden mit sehr guter Bonität; das 2/3-Beispiel (PAngV) zeigt den Zins, den mindestens zwei Drittel der Kunden bekommen. Verbindlich ist nur das persönliche Angebot der Bank.
Rechnen Sie Ihren laufenden Kredit nach – nur aus dem, was Sie sicher wissen: ausgezahlter Betrag, Monatsrate und Anzahl der Raten. Der ermittelte Effektivzins enthält alles, was Sie über die Raten bezahlen, auch Gebühren und mitfinanzierte Versicherungen.
Tragen Sie Ihre laufenden Kredite ein (Restschuld steht im Kontoauszug oder Online-Banking). Der Rechner ermittelt pro Kredit den Effektivzins und zeigt, was ein einziger neuer Kredit kosten würde – inklusive Vorfälligkeitsentschädigung.
Ein Dispo ist teuer, wenn er dauerhaft genutzt wird. Hier sehen Sie, was er kostet, wenn Sie ihn mit einer festen Monatsrate zurückzahlen – und was ein Ratenkredit mit derselben Rate kosten würde.
Sie haben Geld übrig: lieber den Kredit sondertilgen oder anlegen? Verglichen wird das Vermögen zum ursprünglichen Kreditende. Beim Sondertilgen wird die frei werdende Rate nach dem früheren Kreditende angelegt.
Vier Wege zum Auto nebeneinander: bar bezahlen, Ratenkredit, Ballonfinanzierung (3-Wege-Finanzierung beim Händler) und Leasing. Entscheidend sind die Netto-Kosten – alles, was Sie zahlen, minus dem Wert des Autos, das Ihnen am Ende gehört.
Tragen Sie Einnahmen und Ausgaben ein – jährliche oder vierteljährliche Beträge (Versicherungen, Urlaub) werden auf den Monat umgerechnet. Die Angaben verlassen diesen Browser nicht.
Einnahmen
Ausgaben
Ergebnis pro Monat
Ausgaben nach Bereich
Ergebnis nach
Welche Sparrate bringt was? (Endkapital nach Steuern)
Geben Sie zwei von Kreditbetrag, Laufzeit und Rate vor – der dritte Wert wird ausgerechnet. Die Ampel vergleicht die Rate mit Ihrer Bestandsaufnahme.
Warum es diesen Rechner gibt
Zinsrechnung ist eigentlich kein Hexenwerk. Und trotzdem ärgert es mich seit Langem, wie schwer es vielen Menschen gemacht wird, die echten Kosten eines Kredits zu erkennen.
Der Anstoß dafür kommt aus meinem eigenen Umfeld. Dort habe ich miterlebt, wie Kredite und Ratenverträge zu Belastungen geführt haben, die viel zu hoch waren – und die vermeidbar gewesen wären: mit einer ehrlichen Rechnung vorher, einem Vergleich mit anderen Angeboten oder einem rechtzeitigen Umschulden. Es fehlte nicht an gutem Willen, sondern an einem einfachen Werkzeug, das die Zahlen offen auf den Tisch legt.
Da steht „nur 99 € im Monat“ groß auf dem Plakat – und klein darunter ein Effektivzins, eine Laufzeit von sieben Jahren und eine Restschuldversicherung, die man angeblich unbedingt braucht. Da wird der Dispo zur Dauereinrichtung, weil die Zinsen still vom Konto abgehen und niemand nachrechnet, was sie im Jahr kosten. Da lockt die „0 %-Finanzierung“ beim Fernseher, und hinter der bequemen Teilzahlung der Kreditkarte stehen Zinssätze, über die sich jeder Sparer freuen würde – wenn er sie bekäme statt zahlen müsste.
Das Problem ist selten mangelnde Klugheit. Es ist Unübersichtlichkeit, manchmal gewollt. Sollzins, Effektivzins, 2/3-Beispiel, Vorfälligkeitsentschädigung: Wer nicht jeden Tag damit zu tun hat, kann kaum nachrechnen, ob ein Angebot fair ist. Und wer nicht nachrechnen kann, unterschreibt im Zweifel das, was ihm gerade vorgelegt wird. So entstehen Schuldenfallen – nicht durch einen großen Fehler, sondern durch viele kleine, teure Monatsraten.
Ich wollte ein Werkzeug, das genau das sichtbar macht, in Euro statt in Fachbegriffen:
- Was kostet mich dieser Kredit wirklich?
- Was zahle ich bei meinem laufenden Kredit tatsächlich – und steckt da mehr drin, als im Vertrag steht?
- Was spare ich, wenn ich umschulde, den Dispo ablöse oder Kredite zusammenlege?
- Wie viel bleibt mir im Monat übrig, und was kann ich mir wirklich leisten?
- Und andersherum: Was wird aus dem Geld, wenn ich es spare, statt Zinsen dafür zu zahlen?
Dafür holt der Rechner die Konditionen, die Banken ohnehin veröffentlichen, direkt von deren Webseiten, dazu die Durchschnittszinsen der Deutschen Bundesbank. Ohne Anmeldung, ohne Datensammeln, ohne Provision und ohne Werbung. Niemand verdient daran, wenn Sie hier einen Kredit „finden“ – und genau so soll es sein.
Eines ist der Rechner ausdrücklich nicht: eine Beratung. Er rechnet, er entscheidet nicht. Wenn Ihnen die Raten über den Kopf wachsen, ist der beste nächste Schritt keine weitere Rechnung, sondern ein Gespräch mit einer Schuldnerberatung. Die gibt es kostenlos, zum Beispiel bei Verbraucherzentralen, Wohlfahrtsverbänden und vielen Städten und Gemeinden.
Wenn dieser Rechner auch nur einem Menschen hilft, einen teuren Vertrag nicht zu unterschreiben oder einen bestehenden günstiger abzulösen, hat sich die Arbeit gelohnt.
Markus Spätling
Marktdurchschnitte der Deutschen Bundesbank (Neugeschäft deutscher Banken, monatlich, letzte 3 Jahre) und die vom Rechner täglich aufgezeichneten Bankkonditionen.